Biokinematik

Bei allem was ich tue, geht es mir darum bestehende Denkansätze infrage zu stellen. Ich glaube daran, dass wir anders denken müssen, um die Ursachen von chronischen Schmerzen aufzudecken und sie zu behandeln.

Ich stelle das Bestehende infrage, indem ich die Prinzipien der Biokinematik mit dem Wissen aus meinen Ausbildungen und den vielen guten Erfahrungen aus den Bereichen Medizin – Bewegung – Therapie zusammenführe. So kann ich die Ursache des Schmerzes und der Dysfunktion lokalisieren und mit einer fundierten Therapie, gemeinsam mit meinen Patienten, behandeln und damit den Menschen mit Schmerzen und Beeinträchtigungen der Gesundheit und des Wohlbefindens helfen.

Die Voraussetzung hierfür sind meine solide, breit gefächerte Ausbildung als Therapeutin sowie mehrjährige Erfahrung auf dem Gebiet der Rehabilitation. Als ehemalige Sportlerin war ich selbst mit einigen Verletzungen, Reizungen und anhaltenden Schmerzen konfrontiert, denen ich oftmals machtlos gegenüberstand und nun mit kritischem Blick und der gewonnenen Erfahrung begegnen kann.

Hier möchte ich ansetzen und mein Wissen mit neuen Methoden und ganzheitlichen Heilweisen und Denkansätzen erweitern und ergänzen, überholte Denkstrukturen hinterfragen, Widersprüche aufdecken, ausräumen und individuelle Lösungen für und mit dem Patienten finden. Dabei geht es mir um Ursachenfindung und deren Bearbeitung. Symptome, v.a. Schmerzen, verstehe ich als Helfer um das ursächliche Problem überhaupt angehen zu können.

Wir Menschen, unser Bewusstsein und die Umwelteinflüsse ändern sich, das sollte sich auch im Umgang mit Krankheiten bzw. deren Ursachen widerspiegeln und ein Umdenken erfolgen.

Grundlage der biokinematischen Therapie ist der Zusammenhang von Schmerz und Bewegung. Funktionsstörungen der Bewegungsmechanik und-geometrie des Körpers werden als Ursache von Schmerzen gesehen.

Faktoren wie z.B. einseitige oder Über-Belastungen, falsche Gewohnheiten, Unfälle schränken Funktion und Beweglichkeit der Muskulatur ein. Das Zusammenspiel von Muskeln, Knochen und Gelenken und folglich deren Bewegungsbahnen werden beeinträchtigt – das schmerzt.

Ein neues Verständnis von Schmerz prägt die Arbeit in der Biokinematik. Die Ursache von Schmerz ist nie da, wo der Schmerz wahrgenommen wird, sondern muss im funktionalen Zusammenhang mit der gestörten Bewegung gesucht werden, d. h. im Gegenspieler oder der zugehörigen Muskelkette.

Was gut bewegen kann, das tut nicht weh.

Jedes Muskelfaserbündel verfügt über einen eigenen Messfühler, den sogenannten Mechanorezeptor, der Spannung und Aktivität reguliert. Dieser kann direkt mittels manueller Druckpunkttechnik beeinflusst werden. Durch gezieltes Umtrainieren bietet sich eine weitere Möglichkeit, auf die Regulation des Muskels einzuwirken.

Hauptschwerpunkt der Behandlung sind Übungen, die der Patient zunächst unter Anleitung erlernt und dann selbständig zu Hause weiterführt. Dies schult die verloren gegangene Eigenwahrnehmung, hilft Spannungen dauerhaft zu reduzieren und natürliche Bewegungsabläufe wiederherzustellen. Dabei wird darauf abgezielt, die Arbeitsfähigkeit des Muskels zu verbessern, zurück zur ursprünglichen Körpergeometrie zu finden und somit Schmerzfreiheit zu erreichen.

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